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Rücken schonen am Schreibtisch – Diese Möglichkeiten gibt es

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Rückenschmerzen sind laut Statistiken unter den fünf Volksleiden gelistet. Besonders betroffen sind hiervon Menschen, die die meiste Zeit des Tages im Büro verbringen. Schuld an den Problematiken ist selbstverständlich nicht die Belastung der Arbeit, sondern die Sitzhaltung, die eingenommen wird. Ständiges Sitzen fördert das Erschlaffen der Rumpfmuskulatur – eine der wichtigsten Stützen unserer Wirbelsäule. Ein A und O gibt es nicht nur auf der Tastatur im Büro, sondern auch beim Rücken Schonen: Durch spezielle Rückenübungen und regelmäßigen Sport können Beschwerden minimiert oder wirkungsvoll vorgebeugt werden.

 

Bandscheiben-Folgen

 

Für die Bandscheiben hat ständiges Sitzen fatale Folgen. Bandscheibenvorfälle und Rückenschmerzen durch Fehlhaltungen beweisen immer wieder, wie wenig der Mensch für ständiges Sitzen gemacht ist. Trotz Bürojob sollte sich der Betroffenen ausreichend Bewegungspausen gönnen, um zu gewährleisten, dass die Knorpel zwischen den Wirbeln (die Bandscheiben) von Flüssigkeit durchströmt werden. Erst so können sie von genügend Nährstoffen versorgt werden, elastisch bleiben und weiterhin als Stoßdämpfer der Wirbelsäule dienen. Durch spezielles Training der Bauch- und Rückenmuskulatur sowie regelmäßige Be- und Entlastung kann ein Bandscheibenvorfall oder eine Verwölbung der Bandscheibe verhindert werden. Wie wäre es, die Besprechung einfach mal im Stehen abzuhalten? Und wie klingt die Idee, den Chef das nächste Mal persönlich aufzusuchen, statt direkt zum Telefon zu greifen?

 

Die richtige Körperhaltung

 

Leider ist die Körperhaltung beim Sitzen wie geschaffen für Rücken- und Bandscheibenprobleme. Stark zurückgelehnte oder weit nach vorn gelehnte Haltungen sind typische Ursachen für Beschwerden, da vergrößerter Druck auf Wirbelsäule und Rückenmuskulatur liegt. So entstehen Rückenschmerzen und Verspannungen, die durch eine gesunde, aufrechte Sitzhaltung leicht vermieden werden können. Hierbei formt der Rücken ein natürliches Hohlkreuz, während das Becken etwas nach vorne gekippt wird. Daneben ist es wichtig, einseitige Belastungen und – logisch – Fehlbelastungen zu vermeiden. Sitzpositionen sollten also ständig gewechselt werden – das sogenannte „dynamische Sitzen“.

Umsetzen sollte man nicht nur hier beschriebene Tipps, sondern auch sich selbst – im wahrsten Sinne des Wortes. So können Vielsitzer beispielsweise zwischen Schreibtisch und Stehpult abwechseln. Höhenverstellbare Schreibtische, die sich elektrisch oder manuell verstellen lassen, wie auf www.spezialeinrichter.de leisten hier gute Dienste.

 

Sport, Sport, Sport,…

 

Auch, wenn die Müdigkeit nach einem langen Arbeitstag dazu verleitet: Sich auf das Sofa fallen zu lassen und den Fernseher anzuschalten, da sind sich Sportwissenschaftler einig, ist für Büroarbeiter das falscheste, das gemacht werden kann. Zumindest für das Wohlergehen auf lange Sicht. Bewegungsmangel wird immer noch zu häufig ignoriert. Gerade bei Rückenschmerzen ist es wichtig, aktiv zu bleiben und den Körper durch Bewegung vor üblen Folgen der ewigen Sitzhaltung zu verschonen. Das Tolle ist: Ausgenommen von ruckartige Bewegungen hilft jede Art von Sport. Besonders hilfreich, da der Rücken durch Wasserauftrieb geschont wird, sind Brustkraulen und Rückenschwimmen. Aber auch Nordic Walking, Wandern, Yoga oder Pilates können dem Rücken das zurück gegeben werden, was er vermisst. Macht man sich im Internet schlau, findet man daneben einfache Übungen, die schnell und einfach am Arbeitsplatz praktiziert werden können. Diese sollten jedoch regelmäßig ausgeführt werden, um eine dauerhafte Besserung zu gewährleisten.

Bildquellen: shutterstock.com/de von Roman Samborskyi

Bildquellen: shutterstock.com/de von Inegvin


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